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Veranstalter und Beteiligte

Die Nacht der Wissenschaft wird veranstaltet durch:

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), gegründet 1965, versteht sich als Bürgeruniversität, die ihr Wissen kontinuierlich mit der Gesellschaft teilt. Ihre Verankerung in Wirtschaft, Kultur und Politik ist ebenso profilgebend wie ihre Ausrichtung als interdisziplinär agierende deutsche Volluniversität. An ihren fünf Fakultäten sind rund 30.000 Studierende eingeschrieben. Im Fokus der Forschung stehen traditionell die Lebenswissenschaften mit Schwerpunkten in der Biologie und Medizin. Ergänzt wird dies unter anderem durch Leitthemen wie Wettbewerbsforschung, Internet und Demokratie, Fundamentalphysik sowie Sprache, Wissen, Kognition. 

2025 wurde der seit 2012 bestehende HHU-Exzellenzcluster CEPLAS, der die künftige Welternährung durch Nutzpflanzen im Klimawandel erforscht, im Rahmen der „Exzellenzstrategie“ von Bund und Ländern bestätigt. Das Projekt wird seit Januar 2026 für weitere sieben Jahre gefördert.


Die Hochschule Düsseldorf (HSD) ist eine moderne Bildungseinrichtung mitten in der Landeshauptstadt. Sie bietet ihren Studierenden innovative Studiengänge auf Bachelor- und Master-Niveau, eine an der beruflichen Praxis orientierte Lehre und anwendungsorientierte Forschung mit engen Kontakten zu Wirtschaft und Gesellschaft.

Schwerpunkte, die das Spektrum der Hochschule bestimmen, liegen in den Bereichen Architektur, Design, Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Medientechnik und -informatik, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. Durch die breiten Berufserfahrungen der Dozentinnen und Dozenten in Wirtschaft, Industrie und Forschung ist eine enge Verbindung der angebotenen Lehre zur Praxis und Forschung gewährleistet.


Forschung für eine Gesellschaft im Wandel: Mit dieser Mission arbeiten im Forschungszentrum Jülich knapp 7600 Menschen aus mehr als 110 Ländern, darunter jährlich rund 1500 Gastwissenschaftler*innen aus 86 Ländern. Wir wollen, dass unsere Forschung wirkt. Deshalb erforschen wir interdisziplinär Grundlagen, Technologien und Systeme für die digitalisierte Gesellschaft, ein klimaschonendes Energiesystem und nachhaltiges Wirtschaften. 

Wir konzentrieren unsere natur-, lebens- und technikwissenschaftliche Forschung auf die Bereiche Information, Energie und Bioökonomie und verknüpfen diese mit unserer Expertise im Höchstleistungsrechnen sowie der Künstlichen Intelligenz. Dabei betreiben und nutzen wir einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen und stellen diese externen Nutzern zur Verfügung. Wir gehören zu den großen interdisziplinären Forschungseinrichtungen in Europa und leisten als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Beiträge zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.


Diabetes erforschen – Menschen helfen. 
Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ), Leibniz Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung. Es vernetzt molekulare, zellbiologische und versorgungsbezogene Grundlagenforschung mit klinischen und epidemiologischen Forschungsansätzen und ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Federführend leitet das DDZ die multizentrisch aufgebaute Deutsche Diabetes-Studie. Als Referenzzentrum der Leibniz-Gemeinschaft für die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus bereitet das DDZ wissenschaftsbasierte Informationen zu Diabetes auf, stellt diese der Öffentlichkeit, insbesondere den betroffenen Personen und ihren Angehörigen zur Verfügung, und ist Ansprechpartner für Akteure im Gesundheitswesen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ddz.de.


Wussten Sie, dass allein die Stahlindustrie für 8 % der weltweiten Kohlendioxidemissionen verantwortlich ist? Stellen Sie sich vor, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Smartphones nur 3 Jahre beträgt und ohne Recycling bis zu 50 verschiedene Elemente verloren gehen, darunter viele Edelmetalle oder Seltene Erden.

Unser Institut, das 1917 gegründet wurde und sich zunächst auf Stähle und andere metallische Legierungen konzentrierte, forscht heute an nachhaltigen Materialien für Energie, Mobilität, Infrastruktur, Produktion und Medizin. Mit unserem 350-köpfigen internationalen Team aus über 35 Ländern stellen wir uns einer der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit: Materialien, die heute maßgeblich zu Treibhausgasemissionen und Umweltzerstörung beitragen, in grüne Ressourcen umzuwandeln, die eine echte Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Dazu erforschen wir die Struktur von Werkstoffen bis auf die atomare Ebene und entwickeln Legierungen, die sich unter realen Einsatzbedingungen bewähren. Von der Verwendung von Wasserstoff anstelle fossiler Brennstoffe zur Gewinnung von Metallen über die Entwicklung endlos wiederverwertbarer Materialien bis hin zur Suche nach Möglichkeiten, die Lebensdauer von Werkstoffen zu verlängern und gleichzeitig die Abfallmenge zu reduzieren, sind wir an der Spitze der Innovation in der Materialwissenschaft. Darüber hinaus revolutionieren wir durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen die Materialproduktion und machen sie effizienter als je zuvor. Bis 2024 forschten wir mit dem Namen Max-Planck-Institut für Eisenforschung.