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Mit einem neuartigen Atlas zum Verständnis des Gehirns

Jülicher Forscher*innen erstellen aus tausenden mikroskopischen Bildern von Gehirnschnitten dreidimensionale Modelle der Zellverteilungen und Nervenfaserverbindungen des menschlichen Gehirns mit bislang unerreichter Präzision. Diese Modelle bilden die Grundlage für einen neuartigen Hirnatlas, der der wissenschaftlichen Gemeinschaft über die EBRAINS Plattform (www.ebrains.eu) zur Verfügung gestellt wird und dort interaktiv erkundet werden kann. In Jülich entwickelte mikroskopische Bildgebungsverfahren, wie das 3D Polarized Light Imaging, sowie selbstlernende Algorithmen, helfen den Forschern dabei die hochaufgelösten 3D-Rekonstruktionen zu berechnen, Mikrostrukturen zu identifizieren und das Gehirn in unterschiedliche Areale zu untergliedern.

Beitrag von

Markus Axer, Timo Dickscheid, Philipp Schlömer, Forschungszentrum Jülich, Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1)

Standnummer 30
17 bis 24 Uhr |  Aktionszelt Schadowplatz

Verantwortlichkeit: