Themenfelder und Programmbeiträge

Das ausführliche Programm der Nacht der Wissenschaft erwartet Sie mit zahlreichen Aktionen und Beiträgen aus folgenden Themenfeldern.

Seien Sie neugierig!

Medizin & Ernährung
  • Life Lolli. Der erste Lolli, der Leben retten kann

    Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blutkrankheiten. Viele dieser Patienten können nur durch eine Stammzellspende geheilt werden. Die Chance, einen Spender zu finden, ist teilweise aber geringer, als im Lotto den Jackpot zu knacken. Um möglichst viele freiwillige Spender zu gewinnen, hat die Knochen­mark­spender­zentrale des Universitäts­klinikums Düssel­dorf den Life Lolli entwickelt.

    Das Besondere: Sein Stiel ist ein Watte Stäbchen, das an­schlie­ßend als DNA-Probe abge­geben werden kann. An unserem Life Lolli Stand informieren wir rund um das Thema Stammzellspende: Warum genau ist es eigentlich so schwer einen passenden Spender zu finden? Wie läuft eine Registrierung ab? Was passiert mit der DNA-Probe? Und wie werden die Stammzellen im Falle eines Treffers entnommen?

    Beitrag von

    Lilian Schnellmann,
    Knochenmarkspenderzentrale Universitätsklinikum Düsseldorf

    Standnummer | Zeit

    12 | 17 - 24 Uhr

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz


  • Diabetes-Schätztests

    Handkraftmessung, Schätz-Test: Zucker und Essen; Schätz-Test: Länge und Dichte von Nervenzellen

    Beitrag von

    DDZ | Deutsches Diabetes-Zentrum

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    13 | 17 - 24 Uhr


  • Diabetesrisko und Kaffeetrinken

    ...

    Beitrag von

    DDZ | Deutsches Diabetes-Zentrum

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    15 | 17 - 24 Uhr


  • Alles Mutanten!

    Unsere Ernährung wäre ohne pflanzliche Nahrungsmittel nicht denkbar. Obwohl die Verpackungen dieser Lebensmittel häufig Natürlichkeit durch romantische Bilder von Wiesen und Feldern suggerieren, haben unsere heutigen Nutzpflanzen nur noch wenig mit ihren wilden Vorfahren gemein. Bereits vor Jahrtausenden begann der Mensch Pflanzen aufgrund ihrer Eigenschaften zu selektionieren und durch Züchtung ihre Genome zu verändern. Auch Mutagenese durch radioaktive Strahlung, klassischen Gentechnik und neuerdings auch Genomeditierung werden bei der Züchtung von Nutzpflanzen eingesetzt. Teilweise werden Samen sogar in den Weltraum geschickt! Unser Aktionsstand „Alles Mutanten“ möchte Euch genauer zeigen, welche Methoden in der Pflanzenzüchtung angewendet werden und einen Ausblick geben wohin die Reise gehen könnte. Ihr werdet überrascht sein!

    Beitrag von

    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften CEPLAS

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    16 | 17:00 - 24:00 Uhr


  • Hirnstimulation in Forschung und Klinik

    Das menschliche Gehirn ist ein hochkomplexes Organ, das mit Hilfe von winzigen elektrischen Strömen seine vielfältigen Aufgaben bewältigt. Dabei interagieren die unterschiedlich spezialisierten Hirnareale in Netzwerken dynamisch miteinander auf Umweltanforderung. Moderne neurowissenschaftliche Verfahren erlauben uns heutzutage, diese Interaktion mithilfe von Hirnstimulation zu beeinflussen. So können mittels der Transkraniellen Elektrischen Stimulation (TES) bzw. mittels der Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) spezifische Hirnregionen stimuliert, d.h. angeregt oder blockiert werden, um so deren Funktion besser zu verstehen. Die Tiefe Hirnstimulation (THS), auch Hirnschrittmacher genannt, kann im Fall von neurologischen Erkrankungen wie der Parkinsonerkrankung genutzt werden, um die Symptome der betroffenen Patientenerfolgreich zu behandeln.

    Beitrag von

    Dr. Markus Butz und Kollegen,
    Universitätsmedizin Düsseldorf

    Institut f. Klinische Neurowissenschaften & Medizinische Psychologie

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    17 | 17:00 - 24:00 Uhr


  • Hirntumorchirurgie zum Ausprobieren

    Die Neurochirurgische Universitätsklinik Düsseldorf ist eine der größten neurochirurgischen Zentren in Europa. Eine der Schwerpunkte der Klinik ist die operative Behandlung von Hirntumoren. Der Stand richtet sich an alle Interessierten, die die wesentlichen Grundfertigkeiten der Entfernung von Hirntumoren kennenlernen möchten. Im Fokus steht das Ausprobieren praktischer Fertigkeiten an verschieden Modellen. Die einzelnen Stationen decken verschiedene Phasen einer Hirntumorentfernung ab: Angefangen von der 3D gestützten navigierten Planung, über die Kraniotomie (Eröffnung des knöchernen Schädels) am Kokosnussmodell, bis hin zur Exstirpation (Entfernung) von Tumoren am Modell mittels Ultraschallsauger. Alle Arbeitsschritte werden mit Originalinstrumentarium und unter Anleitung eines erfahrenen Hirnchirurgen durchgeführt.

    Beitrag von

    Dr. med. Johannes Knipps,
    Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Neurochirurgie

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    18 | 17:00 - 24:00 Uhr


  • Leber- und Infektionsforschung zum Erleben

    Wie schon im Mythos von Prometheus treffend beschrieben, ist die Leber das einzige Organ des menschlichen Körpers, das nach Verlust von bis zu 70% seiner Masse vollständig regenerieren kann. Weshalb dies nur für die gesunde, nicht die zirrhotische Leber gilt, erforschen wir an der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie im Rahmen unseres Sonderforschungsbereichs 974. Sehen Sie mit Ihren eigenen Augen den Unterschied zwischen einer gesunden und einer zirrhotischen Leber im Mikroskop, betrachten Sie konservierte Leberparasiten, testen Sie mit der von uns entwickelten Flimmerbrille, ob Ihr Gehirn aufgrund einer Leberschädigung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Besuchen Sie unseren Stand, um Einblicke in unsere Forschung und die Funktion dieses faszinierenden Organs zu erhalten.

    Beitrag von

    Universitätsmedizin Düsseldorf
    Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie/ SFB 974

    Standnummer | Zeit

    19 | 17 - 24 Uhr

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz


  • Diabetesrisko und Kaffeetrinken

    ...

    Beitrag von

    DDZ | Deutsches Diabetes-Zentrum

    Veranstaltungsart | Ort

    Wissenschaftstalk
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    36 | 21.30 - 22 Uhr


  • Alles Mutanten!

    Unsere Ernährung wäre ohne pflanzliche Nahrungsmittel nicht denkbar. Obwohl die Verpackungen dieser Lebensmittel häufig Natürlichkeit durch romantische Bilder von Wiesen und Feldern suggerieren, haben unsere heutigen Nutzpflanzen nur noch wenig mit ihren wilden Vorfahren gemein. Bereits vor Jahrtausenden begann der Mensch Pflanzen aufgrund ihrer Eigenschaften zu selektionieren und durch Züchtung ihre Genome zu verändern. In seinem Wissenschaftstalk wird Prof. Dr. Andreas Weber anhand von Beispielen auf verschiedene Methoden der Züchtung eingehen und versuchen zu erklären, vor welchen Herausforderungen die moderne Landwirtschaft momentan steht.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Andreas Weber
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften CEPLAS

    Veranstaltungsart | Ort

    Wissenschaftstalk
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    36 | 20.50 -21.20 Uhr


  • Moleküle der Zukunft – Baupläne aus der Natur

    Wer denkt sich eigentlich Pharmazeutika aus?“ Diese, oder ähnliche Fragen wurden sicher schon an viele Wissenschaftler der Wirkstoffforschung herangetragen. Für viele Pharmazeutika ist die Antwort verblüffend einfach: Sie sind ein Geschenk der Natur. Naturstoffe, wie sie in allen lebenden Organismen vorkommen, sind oftmals die Vorbilder unserer heutigen Medikamente und spiegeln die Kreativität von Millionen Jahren der Evolution wider. Dieser Beitrag veranschaulicht die nachhaltige Produktion neuer Biopharmazeutika an der Universität Düsseldorf durch aktuelle Einblicke in die Forschung und erklärt den Zusammenhang mit dem Begriff der „Bioökonomie“ anhand eines farbenfrohen Projektes.

    Beitrag von

    Dr. rer. nat. Andreas Sebastian Klein
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Bioorganische Chemie (IBOC)

    Standnummer | Zeit

    37 | 20.30 - 20.50 Uhr

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum UG im Haus der Universität


  • Dem Rhythmus des Gehirns auf der Spur: Von hochaktiv bis Tiefschlaf

    Unser Gehirn gliedert sich in viele einzelne spezialisierte Areale. Um dynamisch auf Umweltanforderungen reagieren zu können, interagieren diese Areale in Netzwerken miteinander und nutzen dazu rhythmisch auftretende, winzige elektrische Ströme. Moderne neurowissenschaftliche Verfahren erlauben uns, dieses Zusammenspiel zu beobachten und zu beschreiben. Dabei  können sowohl die elektrischen Ströme direkt mittels der sogenannten Elektroenzephalographie (EEG) gemessen werden oder die aus diesen Strömen resultierenden Magnetfelder durch die Magnetenzephalographie (MEG) erfasst werden. So können wir die verschiedenen Rhythmen des Gehirns untersuchen und besser verstehen, wie bestimmte Aufgaben hocheffizient und schnell bearbeitet werden, das Gehirn bei neurologischen Krankheiten aus dem Takt gerät oder sich selbst im Schlaf eine Pause gönnt.

    Beitrag von

    Dr. Markus Butz und Kollegen,
    Universitätsmedizin Düsseldorf

    Institut f. Klinische Neurowissenschaften & Medizinische Psychologie

    Standnummer | Zeit

    37 | 23.30 - 23.50 Uhr

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum im Haus der Universität


Wirtschaft & Gesellschaft
  • #bauhaussubversiv

    Transparent, amorph, sakral, kristallin, klar oder klirrend – Glas hat kulturgeschichtlich eine Vielzahl von Aufladungen und materialen Anwendungen erfahren. Für die Architektur des Bauhauses war es von besonderer Bedeutung, so z.B. in der Glasvorhangfassade des Dessauer Werkstattgebäudes (1926) oder in der Werkstatt für Glasmalerei. Wichtige Impulse hierzu entstanden im Rheinland vor dem Ersten Weltkrieg, z.B. auf der Kölner Werkbundausstellung (1914). Düsseldorf selbst gehörte bis 2005 zu den glasproduzierenden Städten (Gerresheim). Diesen topographischen und historischen Querverbindungen zum Bauhaus und zur Region geht das An-Institut „Moderne im Rheinland“ mit einer Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen insbesondere im Bauhausjahr 2019 nach. In der Nacht der Wissenschaften laden wir zum Austausch und zur Arbeit mit Glas ein.

    Beitrag von

    Dr. Jasmin Grande
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut Moderne im Rheinland

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    20 | 17 - 24 Uhr


  • Ausbeuterische Kinderarbeit: Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Verbraucher*innen

    150 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten. Rund die Hälfte von ihnen, so die International Labour Organization (ILO), unter schlimmsten Bedingungen. Der Ausstellungsstand thematisiert zwei Beispiele solcher ausbeuterischen Kinderarbeit, von der auch Verbraucher*innen in Deutschland profitieren. In beiden Fällen geht es um schwerste Kinderarbeit in Steinbrüchen und Minen, in denen Natursteine gewonnen bzw. wertvolle Rohstoffe abgebaut werden. Produkte aus dieser Kinderarbeit werden auch in Deutschland verarbeitet und konsumiert.

    Der Aktionsstand wird in Kooperation zwischen der HSD-Hochschulgruppe amnesty international und der Forschungsstelle Entwicklungspolitik im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der HSD gestaltet und betreut.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Walter Eberlei
    Hochschule Düsseldorf
    Forschungsstelle Entwicklungspolitik in Zusammenarbeit mit Studierenden der HSD-Gruppe von amnesty international

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    22 | 17 - 24 Uhr


  • Koloniale Verbindungen – Düsseldorf, Kamerun und die Welt

    Die deutsche Kolonialgeschichte war lange verdrängt. Sie hatte aber gravierende Auswirkungen – nicht nur für die ehemals kolonisierten Länder, auch für die deutsche Gesellschaft. Deutsche Museen müssen sich mit der Frage nach kolonialem Raubgut in ihren Beständen auseinandersetzen.

    Auch im Düsseldorfer Stadtbild gibt es kontroverse Spuren der Kolonialgeschichte, wie das Kolonialkriegerdenkmal am Frankenplatz und die Straßennamen in Urdenbach. Was ist in Düsseldorf über diese kolonialen Verbindungen bekannt? Und wie ist es umgekehrt: wie wird in den ehemaligen Kolonien über die deutsche Vergangenheit gesprochen, welche Spuren gibt es dort? Ein deutsch-kamerunisches Forschungsteam ist diesen Fragen nachgegangen: In Archiven, Bibliotheken, Museen, Königshöfen und auf den Straßen, in Düsseldorf und in Dschang (Kamerun). Die Ergebnisse zeigen wir Ihnen an unserem Stand.

    Beitrag von

    Stefanie Michels
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Düsseldorf
    Globalgeschichte

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    23 | 17 - 24 Uhr


  • SocialLab – Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft

    Die landwirtschaftliche Tierhaltung steht seit Langem in der gesellschaftlichen Kritik. Zufrieden mit dem Ist-Zustand sind nur wenige. Ziel des Verbundprojektes SocialLab war es, die bestehende gesellschaftliche Kritik an der Nutztierhaltung und ihre Entwicklung zu untersuchen, um eine bessere Basis für die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung in Deutschland zu schaffen. Dabei wurden unterschiedliche Gruppen betrachtet, die sich im gesellschaftlichen Diskurs zur landwirtschaftlichen Nutztierhaltung engagieren. Je nach Fragestellung wurden verschiedene Methoden eingesetzt u.a. auch neurowissenschaftliche Verfahren. Die Ergebnisse bieten Ansätze, um die Landwirtschaft mit den Verbrauchern wieder näher zusammenzubringen. Doch wie könnte nun moderne Nutztierhaltung aussehen?

    Beitrag von

    Prof. Dr. Peter Kenning, Nadine Gier
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Betriebswirtschaftliche Fakultät
    Lehrstuhl für BWL, Marketing

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    24 | 17 - 24 Uhr


  • „Das Auge wählt mit“ - Der Einfluss der physischen Attraktivität des politischen Personals auf die jüngsten Wahlerfolge

    Schöne Politikerinnen und Politiker haben die besseren Chancen gewählt zu werden – auf die jüngsten Wahlerfolge wirkte sich die Attraktivität der Direktkandidatinnen und -kandidaten positiv aus. In einer empirischen Studie konnte das Forschungsteam um den Soziologen Prof. Dr. Ulrich Rosar einen positiven Zusammenhang zwischen dem äußeren Erscheinungsbild der Kandidierenden und ihrem Wahlerfolg im Wahlkreis nachweisen.

    Ob Schönheit und Attraktivität auch auf Sie und Ihre Urteile über Politikerinnen und Politikern wirken, können Sie am Infostand selbst testen. Mit einem spannenden interaktiven Experiment können Sie spielerisch herausfinden, inwiefern attraktive Politikerinnen und Politiker bei Ihnen die sprichwörtlich besseren Karten haben und Wissenswertes über die fachlichen Hintergründe der politischen Urteilsbildung erfahren.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Ulrich Rosar, Lena Masch, Anna Gaßner und Sabrina Schöttle
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Sozialwissenschaften / Soziologie II

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    25 | 17 - 24 Uhr


  • Psychology of Leadership: Wie wird Führung erforscht?

    Wer führt hier wen? Die Rollen von Chefs und Mitarbeitern vermischen sich zunehmend. Die nachrückende Generation wünscht sich neue Führungsmodelle. Agile Teams schaffen die Führungskraft scheinbar ganz ab. Was heißt es unter diesen Umständen, eine gute Führungskraft zu sein? Am Stand des WHU-Lehrstuhls für Leadership erwarten Sie neueste Forschungsergebnisse und spannende Diskussionen. Denn oft übernimmt jeder von uns unbewusst in dem einen oder anderen Bereich des Lebens eine Führungsrolle. Wissen Sie, welche Führungsverhalten am effektivsten sind? Kennen Sie die Schritte eines wissenschaftlichen Forschungsprozesses? Finden Sie es heraus – testen und erweitern Sie Ihr Wissen! 

    Beitrag von

    Prof. Dr. Fabiola Gerpott
    WHU | Otto Beisheim School of Management

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    26 | 17 - 24 Uhr


  • Armut & Klimawandel – Zwei Gesichter der (Nicht-)Nachhaltigkeit

    Armut und Klimawandel – zwei drängende Probleme unserer Zeit! Wie ist der Status Quo und was können wir tun? Erfahren Sie mehr über Möglichkeiten und Grenzen von unternehmerischem Nachhaltigkeitsmanagement und individuellem nachhaltigen Verhalten. Testen Sie Ihr Wissen in einem kurzweiligen „Nachhaltigkeitsquiz“ zu den Themen „CO2-Fußabdruck“ und „Einkommens-/Armutsverteilung“.

    Mit Hilfe computergestützter „Fußabdruckrechner“ können Sie Ihren eigenen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung reflektieren. Unser Stand bietet umfassende Einblicke in die vielfältige Forschung des Henkel-Stiftungslehrstuhls für Sustainability Management und wir freuen uns auf anregende Gespräche zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“!

    Beitrag von

    Prof. Dr. Rüdiger Hahn und Team
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Henkel-Stiftungslehrstuhl für Sustainability Management, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    27 | 17 - 24 Uhr


  • Wahl-O-Mat-Forschung

    Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist eines der erfolgreichsten politischen Internet-Angebote. Es gibt Orientierung und unterstützt bei der Wahl-Entscheidung. Von Anfang an wurde es wissenschaftlich begleitet und sein Einsatz untersucht. Im Rahmen der Nacht der Wissenschaft bekommen Sie die Gelegenheit, das Tool näher kennenzulernen, es vor Ort auszuprobieren und sich über die verschiedenen Forschungsbereiche zu informieren. Wir möchten Sie zum Mitmachen und zum Austausch mit Teammitgliedern des Forschungsprojektes einladen.

    Beitrag von

    Dr. Anna Soßdorf
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Politik II / Institut für Sozialwissenschaften

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    28 | 17 - 24 Uhr


  • Scheitern kann schön werden

    Die meisten Digitalisierungsinitiativen scheitern. Manger müssen sich daher daran gewöhnen, dass sie scheitern werden. Niemand scheitert jedoch gerne. Unternehmen fordern eine positive Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter offen zu ihren Fehlern stehen und aus Ihnen lernen. In einer Welt, in der wir uns jedoch meistens darum bemühen, möglichst erfolgreich auszusehen, ist es schwer, Niederlagen einzugestehen. In unserem Beitrag zeigen wir, warum Scheitern schmerzhaft ist und was man wirklich tun muss, damit Scheitern schön wird.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Miriam Müthel
    WHU | Otto Beisheim School of Management

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 20 - 20.20 Uhr


  • Das Land Jiddisch

    Wussten Sie, dass Jiddisch eine europäische Sprache ist, die vor über eintausend Jahren entstand, als jüdische Migranten aus Norditalien und Frankreich in die Rhein- und Donauländer einwanderten? 1939 war Jiddisch mit etwa elf Millionen Sprechern die größte jüdische Diasporasprache. 1927, als die staatenlose jiddische Literatur Mitglied des Internationalen PEN-Clubs wurde, sprach man vom 'Land Jiddisch' und bezeichnete damit einen transnationalen Kulturraum mit Bildungseinrichtungen, Verlagen, Theatern und Künstlervereinigungen, der auf höchst dynamische Weise vernetzt war. Die Bürger dieses Landes teilten einen transnationalen Denk- und Lebensmodus und entwarfen ein völkerübergreifendes Bild von Europa, das nicht den Vorstellungen der herrschenden Nationalstaaten entsprach. Ihre Wortrepublik war ein kosmopolitischer Entwurf, der Jiddisch sprechende weltweit vereinte, und dessen Modernität noch heute atemberaubend ist.

    Beitrag von

    Prof. Efrat Gal-Ed, Astrid Blees, Marian Fritsch, Heiko Mönnich und
    Daria Vakhrushova
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Jüdische Studien, Abteilung für jiddische Kultur, Sprache und Literatur

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 18 - 19.20 Uhr


  • Deportiert. Die Geschichte des Erinnerungsortes Alter Schlachthof.

    Die Nationalsozialisten deportierten fast 6.000 jüdische Menschen aus der Region Düsseldorf in Ghettos im besetzten Osteuropa. Viele von ihnen wurden von dort aus in Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet, nur wenige überlebten die Shoah. Die letzte Nacht vor der Deportation mussten die Menschen in einer Viehhalle des Düsseldorfer Schlachthofs verbringen. Auf dem Gelände befindet sich heute der neue Campus der Hochschule Düsseldorf. In einem der dort erhaltenen Gebäude hat der Erinnerungsort Alter Schlachthof heute die Aufgabe, an die Verbrechen zu erinnern, die während des Zweiten Weltkriegs an diesem historischen Ort verübt wurden.

    Sabine Reimann stellt die Arbeit des Erinnerungsortes vor und zeigt die Aktualität von Gedenkstättenarbeit auf - denn Denkmuster wie Rassismus und Antisemitismus sind noch heute virulent.

    Beitrag von

    Sabine Reimann
    Hochschule Düsseldorf
    Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 21.30 - 21.50 Uhr


  • Wie erleben Kinder die Ganztagsschule?

    Darstellung und Relevanz des Lebensortes „Schule“ aus dem „eigenen Blick“ der Kinder, vor dem Hintergrund sozialräumliche Bedingungen des Aufwachsens und der Entwicklungsaufgabe der Erweiterung ihres Handlungsraums. Hierzu werden Ergebnisse eigener Studien vorgestellt, die die Sicht der Kinder auf die Ganztagsschule und ihre Partizipationsmöglichkeiten und –formen zeigen.  Wie Kinder an der Gestaltung der Schule als Lebensort beteiligt werden können zeigen qualitative aktivierende und partizipative Methoden, welche sich besonders gut eignen, um im Rahmen von konkreten Projekten an Schulen umgesetzt werden zu können:

    - Autofotografie - Nadelmethode - Stadtteilbegehung  - Subjektive Landkarten- Subjektive Schulkarten 

    Beitrag von

    Prof. Dr. Ulrich Deinet
    Hochschule Düsseldorf
    Forschungsstelle FSPE Fachbereich SK

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 22.30 - 22.50 Uhr


Medien & Kommunikation
  • Popmusikanalysen auf www.songlexikon.de

    Popmusik jeder Stilrichtung gehört zum alltäglichen Leben wie selbstverständlich dazu. Aber Popmusik ist mehr als Berieselung. Jeder Popsong hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Kontext. Im Laufe der Jahre wird seine Botschaft immer wieder neu interpretiert. Nicht jeder weiß etwa, dass David Bowies Song „Heroes“ eine Liebesgeschichte zur Zeit der Berliner Mauer ist. So werden unter drei frei zugänglichen Internetadresse www.songlexikon.de internationale Popsongs ab Beginn der Tonaufzeichnung in ihrem (populär)kulturellen Kontext beleuchtet. Nachdem man im Songlexikon gestöbert hat, besteht die Möglichkeit, eine kurze ad hoc-Analyse zum eigenen Lieblingssong zu erhalten.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Fernand Hörner
    Hochschule Düsseldorf
    Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaft

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    30 | 17 - 24 Uhr


  • ICAROSmulti

    Mit ICAROSmulti präsentieren wir eine Virtual-Reality-Paraglider-Anwendung, die um kooperative und multimodale Faktoren erweitert ist. Der Nutzer/ die Nutzerin befindet sich auf dem Icaros, der eigens dafür entwickelt wurde, einen Flug zu simulieren. In waagerechter Position kann man sich in der VR-Umwelt bewegen und navigieren. Diese Anwendung ermöglicht es, in einem sicheren Umfeld die Erfahrung eines freien Fluges zu machen.

    Mittels einer VR-Brille wird dem Nutzer seine Umgebung angezeigt. Die am Icaros befestigten Controller kommunizieren die Bewegung des Nutzers / der Nutzerin. Windmaschinen verursachen eine höhere Immersion des Fluges. In dieser Szene kann der Paraglider eine Bergwelt erkunden.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Christian Geiger
    Hochschule Düsseldorf
    Fachbereich Medien; MIREVI

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    31 | 17 - 24 Uhr


  • Superheldinnen – Von Captain Marvel bis Wonder Woman (Wissenschaftstalk)

    2016 wurde die Comicverfilmung Wonder Woman als Meisterwerk des Feminismus gefeiert. Kritiker_innen monierten jedoch, der Film ändere nichts am Stereotyp halb-nackter Männerfantasien. Nachdem Captain Marvel dieses Jahr mit einer emanzipierten Superheldin auf diese Kritik geantwortet hatte, wurde Hauptdarstellerin Brie Larson unmittelbares Ziel von Anfeindungen, die ihre mangelnde Attraktivität und Weiblichkeit bemängelten, während die ZEIT euphorisch fragte: „Ist Captain Marvel die feministische Superheldin, auf die wir alle gewartet haben?“.

    Gelten für Superheldinnen also andere Regeln als für ihre männlichen Kollegen – und was verrät das über unsere Vorstellungen und unser Denken? Was meinen Sie? Comicforscherin Dr. Véronique Sina, Comicjournalist Tillmann Courth und Comicexpertin Hella von Sinnen diskutieren mit Ihnen.

    Beitrag von

    Tillmann Courth, Nicolas Gaspers, Véronique Sina, Hella von Sinnen
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; icon (Interdisziplinäres Comicforschungsnetzwerk)

    Veranstaltungsart | Ort

    Wissenschaftstalk
    Aktionszelt Schadowplatzplatz

    Standnummer | Zeit

    36 |19 - 20 Uhr


  • Gender-Quatsch - Es sind doch alle mitgemeint!

    Geschlechtergerechte Sprache ist unlesbar! Umständlich! Unnötiger Quatsch! Es ist doch jeder mitgemeint! Dies sind nur einige Vorurteile geschlechtergerechter Sprache gegenüber. Die Diskussion ist häufig emotional und wenig sachlich. Ich werde aus (sprach)wissenschaftlicher Perspektive auf diese Vorurteile eingehen und u.A. darlegen warum "mitgemeint" nicht zwingend dazu führt, dass alle "mitgedacht" werden und welche Folgen damit verknüpft sind. Weiterhin wird dargelegt woher die Empfindung der "Unleserlichkeit" kommt und wie "unlesbar" geschlechtergerechte Sprache wirklich ist. Ein konstruktiver und sachlicher Diskurs zu diesem Thema ist explizit erwünscht.

    Beitrag von

    Katharina Sternke
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Allgemeine Sprachwissenschaft

    Veranstaltungsart | Ort

    Wissenschaftstalk
    Aktionszelt Schadowplatzplatz

    Standnummer | Zeit

    36 | 22.50 - 23.20 Uhr


  • Der Stimme etwas Gutes tun

    Viele kennen das: der Hals wird trocken und es fängt an zu kratzen, wenn man länger oder lauter gegen einen Geräuschpegel ansprechen muss ... – Wie entsteht überhaupt Stimme und was kann man beim Stimmgebrauch falsch machen? Die Stimme ist unser wichtigstes Kommunikations-Instrument, und wir sollten viel öfter darüber nachdenken, wie wir es ökonomisch gebrauchen können. Wir erproben einen kleinen Stimm-dich-Pfad mit Übungen, die der Stimme guttun.

    Beitrag von

    Dr. Marita Pabst-Weinschenk
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Germanistische Sprachwissenschaft/Mündlichkeit

    Veranstaltungsart / Ort

    Wissenschaftstalk
    Aktionszelt Schadowplatzplatz

    Standnummer | Zeit

    36 |23.30 - 24 Uhr


  • Selbstbestimmte Teilhabe in Zeiten von Digitalisierung

    Digitalisierung ist ein Thema unserer Zeit. Nicht nur unser Alltag wird durch sie bestimmt; digitaler Wandel ist auch der Treiber von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die Durchdringung durch Computer beeinflusst das soziale Leben, in dem zwei Aspekte eine besondere Rolle spielen: Selbstbestimmung und Teilhabe.

    Wie verändern sich diese im Zuge des digitalen Wandels? Wer bin ich in einer Welt alternativer Identitäten? Wie ist es um meine Autonomie bestellt? Und wie ist die Beziehung zum sozialen Ganzen, das wir Gemeinschaft nennen? Welche Formen der Teilhabe gibt es an ihr? Bei der Suche nach Antworten wird klar, dass hergebrachte (Selbst-)Verständlichkeiten hinterfragt und neu konzipiert werden müssen. Der Vortrag gibt einige Antworten auf die Fragen und will zum Nachdenken über selbstbestimmte Teilhabe in Zeiten von Digitalisierung anregen.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Manuela Weidekamp-Maicher
    Hochschule Düsseldorf
    Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    VortragsraumHaus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 19.30 - 19.50 Uhr


  • Was Ihr Gehirn über Sie verrät

    Auf der schönen Dachterrasse des Hauses der Universität bietet Prof. Simon Eickhoff mit seinem Team vom Institut für Systemische Neurowissenschaften und dem Forschungszentrum Jülich eine Aktion an, die Künstliche Intelligenz erfahrbar macht. Die BesucherInnen füllen neuropsychologische Tests in Form von Fragebögen auf Tablets aus und absolvieren nach Vorgaben einen Parcours mit Smart-Watches (tragbare Sensoren). 

    Im Anschluss wird dann demonstriert, wie aus Basis solcher Daten Aussagen über komplexe Eigenschaften wie z.B. Persönlichkeit, kognitive Fähigkeiten oder Erkrankungsrisiken getroffen werden können. Wir laden Sie herzlich ein, auch ethische und gesellschaftliche Fragen zu KI in der Medizin und individuellen Diagnostik mit uns zu diskutieren.

    Beitrag von

    Direktor: Prof. Dr. Simon Eickhoff; Koordinatorin: Anna Geiger
    Forschungszentrum Jülich
    Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-7)

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität, Terrasse 1. OG

    Standnummer | Zeit

    40 | 17 - 24 Uhr


  • Kulturgut digital. Wir scannen Ihre historischen Dokumente.

    Die Digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf5 Mio. Images frei zugänglich von der mittelalterlichen Handschrift bis zum Modejournal. Wir bieten Einblick in die Arbeit unserer Digitalisierungswerkstatt, präsentieren unsere Digitalen Sammlungen und scannen Ihre Erinnerungsstücke zur Stadt- und Regionalgeschichte.

    Bringen Sie Ihre Dokumente (plane Vorlagen bis max. DIN A4, z. B. Fotos, Karten, Pläne, Urkunden, Broschüren) mit. Wir digitalisieren sie vor Ort – für Sie und für die Digitalen Sammlungen der Bibliothek.

    Beitrag von

    Team Digitalisierungszentrum
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität / 2. OG

    Standnummer | Zeit

    41 | 17 - 24 Uhr


  • Historic Lounge

    Die ungeheure Vielfalt musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten ist im Sprechen über Musik vielleicht zu ahnen oder für den Wissenschaftlichen Austausch zu abstrahieren – sinnlich erfahren lässt sich dieser Reichtum jedoch nur im Hören. Dabei geht (vergleichbar dem Tierreich) permanent Material verloren, indem einmalige Speichermedien unwiederbringlich zerstört werden. Dies betrifft Wachszylinder der 1890er Jahre ebenso wie Tonstudio-Festplatten mit Aufnahmen teils sogar noch aktiver Musiker.

    Ohne große Worte soll die Historic Lounge den bunten Pluralismus musikologisch bedeutender und teils gar nur noch als Unikat vorhandener Musikaufnahmen verschiedener Länder und Stilistiken präsentieren und Lust auf eigene Entdeckungsreisen machen.

    Beitrag von

    Karsten Lehl
    Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
    Musikwissenschaftliches Institut

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität / 2. OG

    Standnummer | Zeit

    42 | 17 - 24 Uhr


  • Digitalisierung historischer Tonträger

    Historische (analoge) Musikaufnahmen sind in digitalisierter Form wesentlicher Teil des heutigen Musikmarktes. Welche Arbeitsschritte aber sind erforderlich, bis etwa eine Schellackplatte oder ein Wachszylinder zum mp3 geworden sind? Wissenschaftlicher Anspruch und Gesetze des Marktes sind hierbei nur schwer in Einklang zu bringen: Was ist Restaurierung und Verbesserung, was Verfälschung?

    Selbst wenn ein "optimaler Klang" angestrebt wird: Ist dies der Klang, der aus damaligen Abspielgeräten tönte, der Originalklang im Studio oder ein ganz neues Ergebnis technischen Eingreifens? Live-Demonstrationen sollen hier entsprechende Probleme aufzeigen.

    Beitrag von

    Karsten Lehl
    Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
    Musikwissenschaftliches Institut

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität / 2. OG

    Standnummer | Zeit

    42 | 17 - 24 Uhr


  • Der Ton macht die Musik!

    Wenn wir sprechen, denken wir oft über das nach, WAS wir sagen. Dass aber immer auch die Art und Weise, WIE wir sprechen, die Gesamtwirkung beeinflusst und den Erfolg maßgeblich mitbestimmt, ist vielen gar nicht so bewusst. An diesem Stand erfahren Sie, wie bestimmte Stimm- und Sprechmuster wirken und wie man sprechen kann, damit andere unseren Inhalten gut zuhören und sie verstehen können. Checken Sie bei unserer Mitmach-Aktion, wie Sie selbst sprechen. Wir zeigen Ihnen Ihre persönliche akustische Visitenkarte und vermitteln Ihnen Tipps für authentisches und überzeugendes Sprechen.

    Beitrag von

    Dr. Marita Pabst-Weinschenk
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Germanistische Sprachwissenschaft/Mündlichkeit

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität / 3. OG

    Standnummer | Zeit

    44 | 17 - 24 Uhr


Wahrnehmung & Logik
  • Mit künstlicher Intelligenz der Mikrostruktur des Gehirns auf der Spur

    Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert viele Lebens- und Wissensbereiche. Jülicher Forscher setzen maschinelles Lernen etwa ein, um die Mikrostruktur von Fasern und Zellen zu erfassen und die Funktion des Gehirns besser zu verstehen. 

    So erstellen die Wissenschaftler aus tausenden Gehirnschnitten detaillierte 3D-Modelle der Zellverteilungen und Nervernfaserverläufe, unter anderem mit der am Forschungszentrum Jülich entwickelten Bildgebung mit polarisiertem Licht (3D PLI).  

    Dabei helfen selbstlernende Algorithmen, die hochaufgelösten 3D-Rekonstruktionen zu berechnen, Mikrostrukturen zu identifizieren und das Gehirn in unterschiedliche Hirnareale zu untergliedern.  
    Die so gewonnenen Informationen - viele hunderte Terabyte umfassend - können als virtueller 3D-Gehirnatlas des Europäischen Human Brain Projects (HBP) interaktiv erkundet werden.

    Beitrag von

    Markus Axer, Philipp Schlömer, Timo Dickscheid
    Forschungszentrum Jülich GmbH
    Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1)

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    7 | 17 - 24 Uhr


  • Wahrnehmungsillusionen in virtueller Realität: Wenn das Gehirn sich täuscht

    Tauchen Sie ein in virtuelle Welten und erleben Sie, wie Ihre Wahrnehmung in einer computergenerierten, interaktiven Realität an der Nase herumgeführt wird. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Umgebung untersucht der Lehrstuhl für Wahrnehmungspsychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das Zusammenspiel von einfachen motorischen Handlungen und der visuellen Wahrnehmung, und forscht darüber hinaus an Möglichkeiten, wie die räumliche visuelle Wahrnehmung manipuliert werden kann. 

    Lassen Sie sich in die virtuelle Realität entführen und lernen Sie einen spannenden neuen Forschungsbereich kennen.

    Der Beitrag ist besonders für Kinder geeignet!

    Beitrag von

    Prof. Dr. Eckart Zimmermann
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Psychologie

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    8 | 17 - 24 Uhr


  • Brain-Game: Spiele in der Zukunft

    Eine der größten Herausforderungen in der heutigen Wissenschaftsgemeinschaft ist es, das menschliche Gehirn zu verstehen. Mit einem immer tieferen Verständnis der Grundlagen des Gehirns und seiner Funktionsweise wird es dem Menschen möglich sein, das Gehirn auch für ganz andere Anwendungen zu nutzen, wie es bisher nur in Science Fiction Filmen möglich schien.

    Wir demonstrieren hier die Möglichkeit in der Zukunft ganze Computerspiele lediglich mit dem Gehirn zu spielen. Wir nutzen ein simples 3-Elektroden Headset, vergleichbar mit einem sehr einfachen, medizinischen EEG, um die Gehirnaktivität auszulesen und diese dann für den Computer in Form eines Spieles nutzbar zu machen.

    Der Beitrag ist besonders für Kinder ab 12 Jahre geeignet!

    Beitrag von

    Nikolaus Wolf
    Forschungszentrum Jülich
    Institute of Complex Systems, Bioelectronics

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    9 | 17 - 24 Uhr


  • Penrose-Parkett und Borromäische Ringe: jedes Teil zählt!

    Drei Ringe, scheinbar eng miteinander verbunden, aber sobald sich einer ausklingt, fallen alle auseinander:  die Borromäischen Ringe sind seit alters her ein Symbol für Zusammenhalt.  Ob sich auch vier Ringe in einer solchen Weise verflechten lassen?  Oder fünf?  Oder mehr?

    Auch bei sogenannten Penrose-Parkettierungen gilt:  wenn nur ein Parkettteil falsch liegt, passt am Ende gar nichts mehr zusammen das Parkett hat irgendwo ein Loch.  Anders als bei einem gewöhnlichen Parkett wiederholt sich das Legemuster aber nie.  Woher also wissen, wie die Teile zusammenzufügen sind?  Kommt vorbei und findet es heraus – unser Parkett ist ein wahrer Selbstbausatz!

    Beitrag von

    Prof. Dr. Marcus Zibrowius
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Mathematisches Institut

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    10 | 17 - 24 Uhr


  • denXte – Gedankenexperimente in der Philosophie

    Sie beobachten, wie ein Zug fünf Personen zu überrollen droht. Sie können dieses Unglück nur durch das Umstellen einer Weiche abwenden. Dann würde der Zug jedoch eine einzelne Person erfassen. Was tun Sie? Stellen Sie die Weiche um und retten die größere Zahl von Menschen? Oder verzichten Sie auf ein Eingreifen und bewahren die einzelne Person davor, getötet zu werden?

    Philosophische Gedankenexperimente fordern unsere Vorstellungskraft heraus und laden unmittelbar zum Denken ein. Sie verhelfen uns dazu, unseren Intuitionen hinsichtlich vielfältiger philosophischer Fragen und Problemstellungen gewahr zu werden. 

    Vergleichen Sie im gemeinsamen Gespräch Ihre eigene Auffassung mit einschlägigen Positionen der akademischen Philosophie. Spielen Sie mit uns ausgewählte Gedankenexperimente durch und stellen Sie dabei Ihre Intuitionen auf die Probe!

    Beitrag von

    Amrei Bahr, David Niemann, Markus Schrenk
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Philosophie

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    11 | 17 - 24 Uhr


  • Physik und Musik – Vom Gartenschlauch zur Posaune

    Wie kann man auf einem Gartenschlauch Töne erzeugen? Warum treten dabei nur bestimmte Tonhöhen auf? Und was hat das mit einer Posaune zu tun? Antworten auf all diese Fragen erhalten Sie in diesem Vortrag.

    Ziel der Physik ist es, Vorgänge in der Natur mit möglichst einfachen Modellen zu beschreiben. Dabei ist es oft hilfreich, mit einer vereinfachten Version des tatsächlichen Problems zu beginnen. So lässt sich etwa ein kompliziertes Blasinstrument auf ein zylindrisches Rohr reduzieren. Dieses vereinfachte Modell wird dann benutzt, um das das Tonhöhenspektrum zu erklären. Das Konzept kann dann auf komplexere Systeme erweitert werden: Die Erzeugung von Tönen in einer Posaune.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Jörg Pretz
    Forschungszentrum Jülich
    Institut für Kernphysik, Experimentelle Hadronenphysik (IKP-2)

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 22 - 22.20 Uhr


  • War das falsch? – wie unser Gehirn Fehler verarbeitet

    Im Alltag müssen wir unzählige Entscheidungen treffen: Was sollen wir anziehen? Welches Verkehrsmittel bringt uns zur Arbeit? Welches Menü wählen wir in der Kantine?...

    Die Konsequenzen unserer Entscheidungen spielen eine wichtige Rolle für die Optimierung zukünftigen Verhaltens. Ein Menü werden wir nur dann ein zweites Mal wählen, wenn es gut geschmeckt hat. Negativen Konsequenzen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Bei dieser Demonstration möchten wir Ihnen zeigen, wie Ihr Gehirn negative und positive Konsequenzen von Entscheidungen verarbeitet.

    Beitrag von

    Prof. Dr. Christian Bellebaum, Dr. Laura Bechtold
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Abteilung Biologische Psychologie, Institut für experimentelle Psychologie

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität, 1. OG

    Standnummer | Zeit

    39 | 17 - 24 Uhr


  • Sound Labor

    Wie sieht eigentlich unsere Sprache aus?

    • Kann man seinen Ohren immer trauen? 
    • Was hat Sprache mit Musik zu tun?
    • Wie kommen Sound Illusionen wie Yanny-Laurel zustande? 

    Wir wollen Interessierten einen Einblick in das breite Feld der Sprachwissenschaft geben und uns mit kleinen Mitmach-Experimenten oben genannten Fragen widmen. Wir werden gesprochene Laute sichtbar machen und zeigen, was den Unterschied zwischen z.B. P und B ausmacht. Und mit eigenen kleinen Sound Illusionen zeigen, dass man seinen Ohren nicht immer trauen kann.  Wer schon immer mal seine Stimme oder seinen Namen visualisiert haben wollte, hat auch die Möglichkeit dazu.  Außerdem können Sie erfahren, was Unmusikalität mit Sprache zu tun hat und sich selber testen. Weiterhin können Sie sich selbst an kleinen Sprachrätseln versuchen und somit selbst kurzzeitig in die Rolle von Linguist/-innen schlüpfen. 

    Beitrag von

    Jasmin Pfeifer & Prof. Ruben van de Vijver 
    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Sprache und Information, Abteilung für Allgemeine Sprachwissenschaft

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Haus der Universität, 3. OG

    Standnummer | Zeit

    46 | 17 - 24 Uhr


Technologie & Werkstoffe
  • Selbstbauprojekte des Design.Build. - Programmes

    Das Institute for Social Imapct der Peter Behrens School of Arts - Architektur / Hochschule Düsseldorf betreibt auf verschiedensten Ebenen Nachhaltigkeitsprojekte mit großen Praxisbezug.

    Das „Design.Build. -Programm“ integriert praktische Lehre als Konzept, um das verantwortliche Handeln zu stärken und das experimentelle Denken zu fördern. Architektur als soziale Verantwortlichkeit zu verstehen und diese mit eigenen Händen in allen Konsequenzen. Als Teil des Studiums lernen Studierenden im Bachelor und im Master ihre Ideen real zu implementieren und sich von der Theorie zur Praxis zu bewegen. Die Studierenden absolvieren alle Planungs- und Realisierungsphasen. Von der ersten Entwurfsskizze über 1:1 Mockups bis zur Realisierung. Die unmittelbare Erfahrung des Prinzips BUILD TOGETHER – LEARN TOGETHER prägt nachhaltig die Studierenden.

    Beitrag von

    Judith Reitz, Thomas Georg Schaplik, Franz Klein-Wiele
    Hochschule Düsseldorf
    Peter Behrens School of Arts
    Institute for Social Impact

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    1 | 17 - 24 Uhr


  • Qualität von Beschichtungen automatisiert prüfen

    In vielen Lebensbereichen, zum Beispiel bei Medikamenten, Tischen, Autos und Rotorblättern von Windkraftanlagen, werden Oberflächen mit speziellen Beschichtungssystemen (u.a. Lackierungen) veredelt. Doch wie kann die Qualität von Beschichtungen überprüft werden? Diesem und weiteren Themen widmen wir uns mit dem Projekt "Smart Production".

    Beitrag von

    M. Sc. Imke Busboom und
    Prof. Dr.-Ing. Volker K.S. Feige
    Hochschule Düsseldorf
    Fachbereich Elektro- und Informationstechnik

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    2 | 17 - 24 Uhr


  • Heine sucht den Laser-Profi

    Laserpulse mit 10 Gigawatt – die Leistung von zehn Kernkraftwerken – für die Physiker am Institut für Laser- und Plasmaphysik ist das Alltag. Wie kann man dieses Licht kontrollieren und mit hoher Präzision auf ein Ziel richten? Lernen Sie, wie ein Profi mit einem Laser umzugehen! Absolvieren Sie den Test-Parcours unseres Justage-Wettbewerbs!

    Außerdem zeigen wir Ihnen spannende Neuigkeiten aus der Laser-Plasmaphysik: Erfahren Sie mehr über die Erzeugung von Materie so heiß wie die Sonne. Wir erklären Ihnen, wie man aus Laserlicht ganz besondere Röntgenstrahlung herstellen kann und was man damit macht. Wie beschleunigt man Elektronen mit Laserpulsen auf Lichtgeschwindigkeit? Wir stehen Rede und Antwort.

    Der Beitrag ist besonders für Kinder geeignet.

    Beitrag von

    Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    Institut für Laser- und Plasmaphysik

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    3 | 17 - 24 Uhr


  • 3D-Druck, Spektroskopie und die menschliche Zugprüfmaschine

    Die Büsten von Planck und Einstein schimmern in rotem Plastik. Daneben ein Aufbau mit Taschenlampe, bunten Brillen und einer kaputten DVD – was haben diese Gegenstände gemeinsam? Wie lassen sich 3D-Druck und Spektroskopie mit ihnen in Verbindung bringen? Und was ist eine menschliche Zugprüfmaschine? Die Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen wie mit einem 3D-Scanner und 3D-Drucker reale Gegenstände in Minutenschnelle digitalisiert und ausgedruckt werden können, wie metallische Oberflächen mit Hilfe einfachster Alltagsgegenstände untersucht werden können und wie Metalle auf ihre Eigenschaften wie Festigkeit überprüft werden. All die Beispiele geben einen Einblick in die moderne Materialforschung, deren Innovationen kaum aus dem heutigen Alltag wegzudenken sind.

    Beitrag von

    Dr. Eric Jägle & Dr. Martin Rabe
    Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    4 | 17 - 24 Uhr


  • Batterieevolution – Vom Edukt zur Erkenntni

    Batterien sind ein aktuelles und wichtiges Forschungsthema. Je nach Beschaffenheit unterscheidet man Batterien in zwei große Untergruppen: Festkörperbatterien und Flüssig-Elektrolytbatterien. Daneben wird noch auf Basis der verwendeten Zusammensetzung unterschieden, z.B. Lithiumionen-Batterien oder Metall-Luft-Batterien. Davon haben Sie möglicherweise schon gehört. Aber wissen Sie, wie Batterien hergestellt werden? Genau das wird am Stand des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung erklärt. In Abfolge sind die jeweilig verwendeten Laborgeräte in Miniatur dargestellt und zwischen diesen das jeweilige Resultat. So bildet sich serpentinenartig der Weg vom Edukt (Pulver) zur Erkenntnis über die einzelnen Schritte des Batteriebau ab.

    Beitrag von

    Christian Hellenbrandt (Umsetzung); Lucy Dittrich (Präsentation)
    Forschungszentrum Jülich

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    5 | 17 - 24 Uhr


  • Dynamik von Bränden

    Im Brandfall stellen vor allem giftige Rauchgase eine Gefahr dar. Deren Ausbreitung in Gebäuden lässt sich mit Computermodellen berechnen. So können unterschiedliche Abhilfe-Maßnahmen bewertet und im Ernstfall Menschen besser in Sicherheit gebracht werden.

    Insbesondere in komplexen Gebäuden – etwa unterirdischen Verkehrsanlagen – lassen sich die konkreten Strömungsverhältnisse nur mit Simulationen erfassen. Mit der Erforschung und der experimentellen Überprüfung solcher Modelle beschäftigt sich das Jülicher Institute for Advanced Simulation (IAS-7). Die verwendeten Verfahren nutzen unter anderem numerische Strömungsdynamik und berücksichtigen Verbrennungsvorgänge und Wärme- und Stofftransport. Am Stand wird die Rauchausbreitung in Räumen als ein klein-skaliges physikalisches Experiment und interaktive Computersimulationen demonstriert.

    Beitrag von

    Lukas Arnold, Alexander Belt, Max Böhler, My Linh Würzburger
    Forschungszentrum Jülich
    IAS-7 / Abteilung Branddynamik

    Veranstaltungsart | Ort

    Aktionsstand
    Aktionszelt Schadowplatz

    Standnummer | Zeit

    6 | 17 - 24 Uhr


  • Kristalle in Farben - Ein Einblick in das Innere der Metalle

    Warum hält die Turbinenschaufel eines Flugzeugtriebwerks die enormen mechanischen und Temperaturbelastungen während eines Flugs aus? Warum rostet manchmal auch Edelstahl? Wie kann es sein, dass ein Stahldraht von nur 3 mm Durchmesser das Gewicht eines ganzen Autos halten kann? Wie kann man einen Draht herstellen, der den elektrischen Strom widerstandsfrei leitet? Ein Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen liegt in der Tatsache, dass metallische Werkstoffe aus vielen fest zusammengewachsenen Kristallen bestehen. Mit Licht- und Elektronenmikroskopen kann man diese Kristallstruktur untersuchen, wobei man oft Farben nutzt um die verschiedenen Kristalle und ihren inneren Aufbau sichtbar zu machen. Wir erklären, was Kristalle sind, wie sie die Eigenschaften der Metalle bestimmen und wie Farben helfen, das Verhalten der Metalle besser zu verstehen.

    Beitrag von

    Dr. Stefan Zaefferer
    Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH

    Veranstaltungsart | Ort

    Vortrag
    Vortragsraum Haus der Universität (UG)

    Standnummer | Zeit

    37 | 17 - 17.45 Uhr


Science Slam

Beteiligte Hochschulen und Einrichtungen: